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Geschichte unserer Gravieranstalt
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Geschichte in Zahlen

Jahr Ereignis
1888 Gründung der Firma Brandt & Comp. Gravieranstalt in Leipzig am 01.10.1888
1889 bis 1914 Langsamer, aber stetiger Aufbau der Firma in den Fertigungsrichtungen Prägeplatten und Stempel sowie in das junge Ätzverfahren und Zinkographie.
1899 1. Kaiserliches Reichspatent für Schneid-Präge-Schriften, dem bis 1935 noch eine Vielzahl von Reichspatenten für Schneid-Präge-Schriften folgten.
1914 bis 1918 1. Weltkrieg: Kriegsbedingter Produktionsrückgang mit großen Verlusten an Mitarbeitern und Werten
1920 bis 1923 Inflation im Deutschen Reich. In den Hyperinflationsjahren 1922- 1923 fast kompletter Rückgang der Produktion auf Null.
1924 bis 1938 Neuaufbau der Produktion, neue Patente; Kauf der Geroldschen Gravieranstalt Leipzig 1935; die Beschäftigtenzahl der Mitarbeiter steigt auf 99 Arbeiter und Angestellte.
1939 bis 1945 2. Weltkrieg; Die Auftragslage ist bis Anfang 1942 noch relativ gut. Nach angeordneter Auslagerung der besten Maschinen nach Großbothen (ländliche Region bei Grimma) wird in beiden Betriebsteilen im 3- Schichtbetrieb mit zeitweise 312 Beschäftigten produziert.
1945 Anfang April wird das Nachbargrundstück völlig zerbombt mit starken Beschädigungsfolgen des Betriebes. Es erfolgt der totale Zusammenbruch. Die ausgelagerten, hochwertigen Maschinen fallen den Reparationsforderungen der Sowjetunion zum Opfer. Von der Belegschaft stehen noch 4 Arbeiter zur Verfügung, von denen jeder die Möglichkeiten sucht, durch die Produktion wieder seinen Lebensunterhalt abzusichern.
1946 Durch die ländlichen Beziehungen ermittelt man fehlende Produkte, die zum notdürftigen Leben benötigt wurden. Neben vielen kleinen Dingen war der Bedarf an "Bohnenschnipselmaschinen" enorm groß. Die Produktion wurde auf "Bohnenschnipselmaschinen" umgestellt und begann wieder stetig anzusteigen, bis 1946 die totale Produktionseinstellung angeordnet wurde. Dies bedeutete den erneuten Zusammenbruch der Firma.
1947 Unter administrativer sowjetischer Anordnung wurde die Produktion wieder aufgenommen, aber ab jetzt mit ständiger Behördenaufsicht und Produktionsvorgaben und späteren 5 Jahresplänen.
1948 bis 1972 Die sozialistische Planwirtschaft mit staatlichen Vorgaben bestimmt von nun an die Produktion.
1972 Die Verstaatlichung/Enteignung von Brandt & Co. wird angewiesen. Eine Umprofilierung zum VEB Bandstahlwerkzeuge Leipzig, wie Brandt & Co. jetzt hieß, als Betriebsteil 8 von VEB Conform im Kombinat VEB Feinlederwaren war erfolgt.
1972 bis 1990 Staatliche Planwirtschaft des "real existierenden Sozialismus der DDR" bestimmte diese Jahre.
1989 bis 1990 Friedliche Revolution der DDR, auch als Wende bezeichnet. Wiedervereinigung Deutschlands.
1990 Antragstellung auf Reprivatisierung mit positivem Bescheid erfolgte.
1991 bis 1993 Reprivatisierung und Übertragung von Brandt & Co. an den jetzigen Inhaber unter der Obhut der Treuhand.
Nach 40 Jahren Sozialismus in der DDR erfolgt unter der dreijährigen Obhut der Treuhand der vollkommene Stillstand mit der Folge des Zusammenbruchs des einstigen Kundenstammes.
1992 Anschaffung der ersten CNC- Fräsmaschine
1993 bis 1999 Wiederaufbau der Gravieranstalt Brandt & Co.
1999 bis 2006 Anschaffung weiterer CNC- Maschinen, Lasermaschinen und Präzisionsproduktionsmitteln.
Weiterer Ausbau des Kundenstammes im In- und Ausland.
2006 Erwerb einer neuen Produktionsstätte, bedarfsgerechter Um- und Neubau auf nunmehr eigenem Gelände. Nach Fertigstellung schulterten wir den Umzug in unserer neues Domizil.
2006 bis 2010 Mit hoch qualifizierten Mitarbeitern produzieren wir enorm präzise, schnell und effizient um unserem stetig wachsenden internationalen Kundenstamm gerecht zu werden. So haben wir zum Beispiel unseren Maschinenpark um eine High-Tech- Ätzanlage für Magnesium erweitert.
Dezember 2012 Auf Grund des unerwarteten Ablebens unseres hochgeschätzten und geachteten Firmeninhabers und Geschäftsführers, Herrn Dipl.-Ing. Guntram Zehl, erlischt das Einzelunternehmen Brandt & Co. zum 31.12.2012.
01.01.2013 Ab dem 01.01.2013 wird die Gravieranstalt mit der Firmierung "Brandt & Comp." GmbH unter der Leitung und Führung von Frau Dipl.-Kauffrau Claudia Zehl im Sinne meines Vaters Herrn Guntram Zehl weitergeführt.
15.07.2014 Am 15.07.2014 wurde unsere Gravieranstalt Brandt & Comp. GmbH, gegr. 1888 in Dresden vom Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie stellvertretenden Ministerpräsidenten Herrn Sven Morlok und Herrn Roland Werner, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr bei der SMWA-Wanderausstellung "Meisterleistung - Tradition und Innovation im Sächsischen Handwerk" (Firmen im Handwerk mit über 100 jähriger Firmentradition) ausgezeichnet.
Zukunft Auch in der Zukunft bleiben wir natürlich auf dem neuesten Stand der Technik - die Anschaffung neuer Maschinen ist bereits geplant und auch über eine Erweiterung der Produktionsstätten denken wir zukunftsorientiert nach.